Körperarbeit ECV

ECOUTE CORPORELLE ET VERBALE (ECV)

Es handelt sich um ein psychotherapeutisches Begleiten mit Berühren, das ich in den letzten Jahren im Rahmen des Personzentrierten Ansatzes entwickelt habe. Körperlicher Kontakt verstärkt hierbei die therapeutische Beziehung, insbesondere auch die Präsenz zu sich und zum Anderen. Das Ziel ist, dass der Klient den Zugang zu sich selbst erweitert, so dass alle intellektuellen, emotionalen, unbewussten und körperlichen Ressourcen mobilisiert werden. Dadurch kommt die Selbstaktualisierungstendenz stärker zum Tragen (diese Tendenz aus dem personzentrierten Sprachgebrauch meint die Fähigkeit eines jeden Lebewesens, sich selbst immer weiter in die Richtung zu entwickeln, die für dieses Wesen richtig ist).

Durch den Körperkontakt wird die Aufmerksamkeit des Klienten stärker auf alles zentriert, was in ihm vorgeht, wodurch bewusst und unbewusst Störungen und Erfahrungen, die ihre Spuren im Körper hinterlassen haben, verarbeitet werden.

 

Es handelt sich um ein vertieftes Begleiten, bei dem entsprechend dem personzentrierten Ansatz ein Raum geschaffen wird, in dem der Klient er selbst sein kann. Im Gegensatz zu anderen Körperansätzen wird hier nicht angeboten, Blockaden gezielt zu öffnen, Haltungen und #Einstellungen zu verändern oder neu zu modellieren, sondern ausschließlich die eigenen Bemühungen der Person zu begleiten, Ihnen dafür einen spezifischen Freiraum zu schaffen.

Das Setting:

• Die Sitzungen beginnen immer mit einem Gespräch, um Erwartungen zu klären.

• Die körperliche Kontaktaufnahme findet aus praktischen Gründen oft auf dem Massagetisch statt.

• Die Sitzungen enden auch immer mit einem Gesprächsangebot.

• Alles kann während der Körperarbeit angesprochen werden, wenn es gewünscht wird.

• Hauptziel bleibt immer, die für den Klienten gerade richtigen Berührungen und Haltungen zu erarbeiten und zu erspüren.